Jul 182012
 
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Die Schlauchpflanze verdankt diesen Namen ihren, je nach Art, bis zu 120cm langen Fangschläuchen.
Sarracenien kommen vor allem in den südlicheren Küstenregionen der USA vor, sind aber bis nach Kanada zu finden.
Fast alle Sarracenien haben an ihren Schläuchen Deckel welche verhindern das Regenwasser hineingelangt, gerüchte wonach man
die Schläuche mit Wasser füllen sollte sind also, von S. purpurea einmal abgesehen Blödsinnig. Die Färbung der Schläuche ist
je nach Art sehr unterschiedlich sie reicht von grün, über weiß und gelb bis hin zu einem kräftigen rot. Einige Sarracenien haben an ihren
Schläuchen sogar durchsichtige Stellen die Insekten einen Fluchtweg vorgaukeln sollen, sie jedoch nur tiefer in die Falle locken.
Angelockt wird die Beute durch Nektarproduktion an der Schlauchöffnung und am Schlauchkopf, so bilden sich bei manchen Pflanzen dort
gut sichtbare Nektartropfen. Ist die Beute dann im Schlauch rutscht sie auf der glatten Innenseite ab und ist im Schlauch gefangen, dass diese Methode sehr effektiv ist
konnte ich oft beobachten im Hochsommer und Früherbst sind die Schläuche oft bis kurz unter den Rand mit Insekten gefüllt.
Im unteren Bereich der Schläuche werden Verdauungsenzyme produziert und die Beute verdaut.
Die Blüten von Sarracenien sind meist gelb oder kräftig rot und ragen an langen Stielen weit über die Schläuche hinaus. Für die Kultur von Sarracenia braucht man vor allen Dingen
Sarracenien sind dankbare Kulturpflanzen, und in unseren Breitengraden im Moorbeet oder Moorkübel winterhart. Die Kultur im Topf ist auch denkbar einfach,
man füllt den Topf mit Torf, pflanzt die Sarracenie ein und gut. Wichtig ist es den Topf möglichst groß und breit zu wählen, da Sarracenien dazu neigen sich auszubreiten.
bewässert wird vom Frühling bis zum Herbst im Anstau. Der beste Platz für die Pflanze ist in der vollen Sonne, unter diesen Bedingungen bekommt man schön ausgefärbte gut gewachsene Pflanzen.
Zu beachten ist das eine Sarracenia unbedingt eine Winterruhe braucht, im Spätherbst stellt man die Pflanzen an einen frostfreien, kühlen, hellen Ort und gießt sie etwa ein bis zweimal in der Woche, allerdings ohne Untertopf.
Im Notfall kann man sie auch wie eine Venusfliegenfalle im Kühlschrank überwintern, allerdings ist das Schimmelrisiko hier recht hoch.
So gut sie sich für die Topf und Freilandkultur eignet, so schlecht eignet sie sich fürs Terrarium, hier bekommt sie nicht genug Licht und keine ausreichende Winterruhe
und hat schwache, kränkliche und nicht gut ausgefärbte Pflanzen. Vermehren kann man Sarracenien gut durch eine Teilung des Rhizoms oder durch Samen.

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