Feb 082013
 
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Asseln gehören zu den Krebstieren, genauer zur Gattung der höheren Krebse und sind Fast überall auf der Welt zu finden ( solange es feucht genug ist ) die meisten Arten sind im Wasser beheimatet es gibt aber auch einige Landbewohnende Arten. Je nach Art werden die Tiere zwischen 3mm und 45 cm ( Riesenassel ) groß. Sie ernähren sich Hauptsächlich von abgestorbenem Pflanzenmaterial aber auch von Aas. Wichtig ist noch das alle Asseln, auch die Landbewohnenden, Kiemenatmer sind, also nur in Feuchter Umgebung überleben können.

Im Terrarium sind vor allem Kellerasseln und die kleineren weißen Asseln, aus tropischeren Gefilden, als Futter verbreitet. Man kann beide Arten ins Terrarium setzen um die Bewohner zum Jagen zu animieren, außerdem sind sie noch nützlich, es ist also nicht schlimm, ja sogar wünschenswert das sie sich im Terrarium vermehren. Als Zuchgefäße eigenen sich gut Plastikeimer oder Plastikboxen aus halbtransparentem Material. Da hinein gibt man eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder Kies und bedeckt diese mit Substrat, am besten eignet sich dafür Waldboden, aber man kann auch ungedüngte Blumenerde oder Torf verwenden. Einige tote Blätter sowie ein Versteck werden obenauf gelegt, ( es erfüllt denselben Zweck wie bei den Springschwänzen) das Zuchtgefäß sollte nicht komplett Luftdicht sein. Etwas Lebendes Waldmoos oder Sphagnum sind ebenfalls förderlich. das ganze sollte immer leicht feucht sein, also einmal am Tag besprühen.

Als Futter eignet sich Gemüse, totes Holz, Pflanzenreste und ähnliches, man sollte dabei immer so dosieren das es nach einigen Tagen verbraucht ist, um Schimmel zu vermeiden. Es ist auch wichtig immer mal wieder tierisches Protein, in Form von zerriebenem Hunde- oder Katzentrockenfutter zuzugeben. Wie immer ist es von Vorteil mehr als einen Zuchtansatz zu betreiben. Die Zuchttemperatur sollte bei ca. 25°C liegen.

Natürlich könnten sich gerade die tropischen Asseln auch im Terrarium vermehren, was ein wünschenswerter Effekt ist, allerdings haben sie, gerade bei Bodenbewohnenden Terrarientieren kaum die Gelegenheit sich zu vermehren, da die Bewohner sich diesen Snack kaum entgehen lassen, und es im Terrarium kaum Möglichkeiten einer Flucht gibt, man kann allerdings die Asselsucht im Terrarium anlaufen lassen bevor man die eigentlichen Bewohner einsetzt, wenn man als Bodengrund dann noch Waldboden hat, können sich die Asseln gut vermehren und im Bodengrund verstecken, wenn dann mal eine gefressen wird ist das kein Problem, dann sollte man das Terrarium allerdings mindestens 2 Monate im Voraus mit Asseln impfen

 

In einem solchen Fall sind die Asseln aber nicht als Lebendfutter zu sehen, deswegen muss trotzdem weiter gefüttert werden, eine gelegentliche Assel aus dem Bodengrund deckt den Bedarf der Terrarienbewohner nicht im mindesten.

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