Apr 042013
 
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Der Procambarus clarkii und all seine Farbformen stehen auf der  EU-Verbotsliste. Die Weitergabe und Zucht sind seit dem 01.08.2016 in der EU verboten. Vorhandene Bestände in Privatbesitz dürfen bis zum Tod gepflegt, dürfen aber nicht mehr gehandelt oder weitergegeben ( auch nicht verschenkt) und auch nicht mehr vermehrt werden! 
Privatleute dürfen sich keine neuen Tiere mehr anschaffen, bereits vorhandene Bestände sind so zu halten, dass kein Nachwuchs entstehen und vor allem kein Tier in die Natur entkommen kann!

Im Aquarium ist Procambarus clarkii ein genügsamer Pflegling, so kann man Einzeltiere schon in Becken ab 60cm halten, Pärchen auf 80cm. An die Wasserqualität stellt er keine besonderen Anforderungen, so ist Leitungswasser ( ohne Chlor oder ähnliches ) meist ausreichend, auch ein Heizstab ist überflüssig, Procambarus clarkii kommt bei Zimmertemperatur gut zurecht.

Bei der Einrichtung eine Beckens für Procambarus clarkii sollte man einige Versteckmöglichkeiten einbauen, etwa Halbe Kokosnusschalen oder Tonröhren, bei Pflanzen sollte man vor allem auf Robustheit achten, da vor allem adulte Tiere Pflanzen gerne Anknabbern oder gar abkneifen. Das verhalten gegenüber Mitbewohnern ist von Tier zu Tier verschieden, so kann Procambarus clarkii bei einem Halter gut mit Fischen zurechtkommen, bei einem anderen frisst er sie, am besten eignen sich Zwerggarnelen, da sie zu Flink für den Krebs sind. Auf jeden fall sollten einige trockene Blätter in Becken gegeben werden.

Füttern kann man Procambarus clarkii mit jedem handelsüblichen Futter, aber auch mit abgekochten Gemüse ( vor allem Karotten sind sehr beliebt sollten aber nur in Maßen gefüttert werden ) Gurkenscheiben und ähnliches, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ist Procambarus clarkii eine sehr neugieriger, fast zutraulicher Pflegling.

Die Zucht von Procambarus clarkii gestaltet sich ganz einfach, hält man ein Pärchen geht das quasi von selbst, wie alle Krebse trägt das Weibchen die Eier bis zum Schlupf unter ihrem Hinterleib, will man Züchten, sollte man die Jungtiere, sobald sie von der Mutter weg sind, in ein anderes Becken überführen, ansonsten werden sie gefressen, allerdings sollte man nur Züchten wenn man sicher Abnehmer hat.

Inzwischen gibt es verschiedene Farbvariationen in der Zucht, da wäre zum einen Die Wildform die als rot bezeichnet wird, dann gibt es dunkel oder hell orange, wobei dunkelorange eigentlich hellrot aussieht. Es gibt auch eine weiße Zuchtform die als withe oder withe pearl bezeichnet wird, wenn sie etwas bläulich schimmert blue pearl, und seid neuestem eine dreifarbige, sehr attraktive Variante namens ghost.

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 Veröffentlicht von am 01:18

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