Jul 042013
 
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Bienenmaden oder Wachsmottenlarven sind der Nachwuchs der Wachsmotte ( Gallerinae ) von der es Weltweit etwa 600 Arten gibt, meist kommt sie als Schädling in Bienen oder Hummelvölkern vor. Die erwachsenen Wachsmotten finden die Bienen oder Hummeln über den Geruch und legen ihre Eier dort ab. Die Geschlüpften Wachsmottenlarven fressen dort Pollenreste, Pflanzenreste oder Puppenreste in den Waben, zum Teil aber auch die gesamten Waben mitsamt der Bienenbrut, da sie den Geruch des Bienenvolkes angenommen haben werden sie auch nicht als Feinde erkannt und in Ruhe gelassen, Wachsmottenlarven können großen Schaden in Bienen und Hummelvölkern anrichten. Für die Futtertierzucht sind eigentlich nur 2 der 600 Arten relevant, zum einen die große Wachsmotte ( Galleria mellonella) und die kleine Wachsmotte ( Achroea grisella ).

 Wachsmottenlarven aber auch die Puppen und die Adulten Insekten sind ein sehr gehaltvolles Lebendfutter, Wachsmottenlarven haben im Gegensatz zu anderen Futtertieren einen süßen Geschmack und werden deshalb auch oft von Tieren genommen die andere Nahrung verweigern, Wachsmottenlarven sind also Ideal um kranke Tiere aufzupäppeln, allerdings sind sie nicht als Alleinfutter geeignet, nur als gelegentliche Leckerbissen oder zum Aufpäppeln, als Alleinfutter würden sie schnell zu einer Verfettung des Tieren führen.

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Leider sind Wachsmottenlarven nicht ganz einfach zu züchten und für normale Halter lohnt die Zucht auch nicht, da man sie ja nur gelegentlich verfüttert, was mich natürlich nicht davon abhält ein paar Tipps zur Zucht zu geben. Am einfachsten klappt die Zucht wenn man die Möglichkeit hat an ungeschwefelte Altwaben heranzukommen, da diese Natürlich das ideale Zuchtsubstrat sind, allerdings lassen sich auch geeignete Ersatzfuttermischungen herstellen z.B. 500g Honig, 900g Glycerin,200g reines Bienenwachs,  200g Weizenkeime, 200g Milchpulver, 200b Bierhefe 1500g Mehl oder Weizenkleie und 500g Haferflocken. Oder man nimmt  nur 200g Bienenwachs, 800g Glycerin, 900g Honig und 2000g Weizenkleie oder Mehl. Die Rezepte ergeben jeweils etwa 10 Portionen Futtersubstrat, in beiden Fällen werden Honig und Glycerin erwärmt, auf etwa 35°C, und dann die Verschiedenen festen Bestandteile untergerührt, danach abkühlen lassen, portionieren, und nicht benötigtes Futter einfrieren.

 Das Futter gibt man dann in ein geeignetes Zuchtgefäß, für die große Wachsmotte min. 5L das Mit Gaze abgedeckt wird, darüber gibt man Eierkartons als Versteckmöglichkeiten, hat man echte Bienenwaben kann man die Eierkartons weglassen. Die Zucht muss bei 25-30°C erfolgen, da darunter keine Vermehrung erfolgt, sobald die Zucht läuft setzt sie Hitze frei, deshalb immer die Temperatur im Auge behalten und gegeben falls herunter regeln da sie nicht weit über 30°C steigen sollte.

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