Sep 022013
 
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Genlisea ist mit ihren 21 bekannten Arten nur in Afrika und Südamerika, sowie vorgelagerten Inseln und Madagaskar heimisch. Sie wächst an sehr feuchten, bis halbaquatischen Standorten und liebt es das ganze Jahr über warm und feucht, die Pflanzen bleiben relativ klein, nur etwa 1-5cm Durchmesser, haben aber oft sehr auffallende Blüten, was sie zu sehr Attraktiven Pflanzen macht. Die Fallen der Genlisea Arten sind unterirdisch, sie fängt wie terrestrische Utricularien Bodenbewohnende Kleinstlebewesen. Die Pflanze mag etwas sandige Böden und einen hellen bis halbschattigen Standort. In ihrem Habitat der meisten Genlisea Arten ist es ganzjährig warm und feucht, nur bei einigen Habitaten gibt es Trockenzeiten bei denen die Pflanzen einziehen und erst bei wieder einsetzendem Regen wieder austreiben.

Die Beute wird wahrscheinlich von Lockstoffen in die Fallen geführt, deren Aufbau etwas besonderes ist, und dem Genlisea auch ihren deutschen Namen verdankt, die Fallen sind nicht etwa Wurzelwerk sondern umgewandelte unterirdisch wachsende Blätter, die zu Fallen umgeformt sind, Wurzeln im eigentlichen Sinne hat Genlisea daher eigentlich nicht, alles was unterirdisch ist, ist Falle. Die Fallen sind Y-förmig wobei die Enden Korkenzieherartig verdreht sind, die Fallenöffnungen, sowie, in Abständen die Innenseite der Fallen, sind mit nach innen gerichteten Härchen besetzt, was ein eindringen leicht, ein entkommen aber fast unmöglich macht, die Beute wird zu einer kleinen Blase geleitet wo sie dann Verdaut wird.

Wie Genlisea verhindert, dass die Bei der Zersetzung der Beute freigesetzten Nährstoffe wieder aus der Falle her aussickern ist nicht bekannt, allerdings ist es möglich das, wie bei Utricularien, dies durch einen leichten Unterdruck verhindert wird, die Kultur von Genlisea ist je nach Pflanze, von recht einfach bis zu sehr heikel, aber, da alle Genlisea Arten ganzjährig Licht und hohe Temperaturen von 20-30°C brauchen, ohne etwas technischen Aufwand nicht möglich.

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 Veröffentlicht von am 01:15

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