Nov 262013
 
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Der braune Antennenwels, oft auch als blauer oder gemeiner Antennenwels bezeichnet kommt im Amazonasgebiet vor, wo sich die Tiere in langsam fließenden Gewässern aufhalten. Der braune Antennenwels ist ein Allesfresser, auch wenn die Nahrung hauptsächlich aus Pflanzen besteht, frisst er auch kleinere Wirbellose, Aas und ähnliches. Die bis zu 15 Zentimeter langen, nachtaktiven Tiere können bis zu 19 Jahre alt werden. Bei dieser Welsart sind die Geschlechter ab einer gewissen Grösse leicht zu erkennen, denn während die Männchen einen waren Wald von Tentakeln am Maul haben ( Tentakelgeweih ) fehlen diese bei den Weibchen völlig.

Der braune Antennenwels ist wohl einer der am meisten im Aquarium gehaltenen Welse, der oft als Algenfresser verkauft wird, allerdings stimmt das nur bedingt, denn auch wenn die Tiere durchaus Algen fressen, und gerne Wurzeln und Steine abweiden, besteht der Hauptteil der Nahrung aus Pflanzen, so kann es bei falscher Fütterung durchaus vorkommen das Aquarienpflanzen abgeknabbert werden. Das Aquarium für ein Paar sollte mindestens 80cm lang sein. Das Becken sollte gut bepflanzt werden, und mit etlichen Steinen, und vor allem Wurzeln , als Versteck und zum abweiden, eingerichtet werden. Auch sollte man Welshöhlen ins Becken einbringen, in denen sich die Tiere verstecken und brüten können. Die Temperaturen im Becken sollten bei 22-26°C liegen, die Härte kann bis zu 25°dH betragen.

Der braune Antennenwels kann als Allesfresser, mit den meisten Welstabs auf Pflanzlicher Basis gefüttert werden, auch Algen und überbrühtes Gemüse werden gerne genommen, wenn andere Fische im Becken Frost oder  Lebendfutter bekommen wird der braune Antennenwels  die Reste vertilgen, ansonsten sollte man ihm ab und an Frost oder Lebendfutter gönnen. Zu beachten ist das der braune Antennenwels  auch Fischlaich nicht verschmäht, deswegen sollte man in Zuchtbecken lieber auf ihn verzichten.

Der braune Antennenwels ist friedlich gegenüber Mitbewohnern und von daher bestens für ein Gesellschaftsbecken geeignet, allerdings sollte man ihn nicht mit anderen Bodenbewohnern vergesellschaften.

Die Zucht stellt keine Probleme dar, wird der braune Antennenwels halbwegs Artgerecht gehalten, und ist ein Pärchen vorhanden, wird sich früher oder später Nachwuchs einstellen, bemerkenswert ist das die Männchen die Pflege übernehmen, die Weibchen werden direkt nach dem Eierlegen vertrieben.

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