Dez 142013
 
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Der indische Glaswels ist aufgrund seines sehr speziellen Aussehens ein sehr beliebter Aquarienfisch, die bis zu 15cm langen und fast vollkommen durchsichtigen Tiere sind in Asien zuhause, und bewohnen dort vor allem Langsam fließende Gewässer mit lichtem Pflanzenbewuchs. Der indische Glaswels lebt in Schwärmen und frisst kleine Wirbeltieren, Insekten und Pflanzen, eigentlich von allem was er erwischen können, inklusive des eigenen Nachwuchses.

Als Aquariumsmindestgrösse braucht der indische Glaswels mindestens Becken von 200 Litern und mindestens eine Gruppe von acht Tieren, wobei man leider Männchen und Weibchen nicht unterscheiden kann. Das Becken sollte so bepflanzt werden das im Schwimmraum nur wenige Pflanzen zu finden sind, es aber trotzdem Ecken gibt in denen sich der indische Glaswels verstecken kann. Die Tiere schwimmen oft im Schwarm in der Filterströmung und sind bei richtiger Beleuchtung wirklich ein Atemberaubender Anblick. Der indische Glaswels liebt weiches Wasser bis etwa 10°dH bei Temperaturen zwischen 21 und 26°C. Als Futter sollte der indische Glaswels sowohl Lebendfutter als auch Trockenfutter bekommen wobei man auf ein ausgewogenen Verhältnis zwischen tierischem und pflanzlichen Futter achten sollte.

Vergesellschaftet kann der indische Glaswels mit allen, nicht zu kleinen, friedlichen Fischen, da Besonderst kleine Fische durchaus als Beute angesehen werden, aus demselben Grund ist auch eine Vergesellschaftung mit Garnelen nicht zu empfehlen.

Leider wird der indische Glaswels nicht gezielt nachgezüchtet, so sind die im Handel erhältlichen Tiere meist Wildfänge, auch ist darüber wie sich der indische Glaswels in der Natur Fortpflanzt kaum etwas bekannt, man nimmt an das die Weibchen während der Regenzeit in Überschwemmungsgebiete wandern und später mit dem Wasser und Jungtieren in die Flüsse zurückkehren. Im Aquarium ist bisher noch keine gezielte Nachzucht gelungen, allerdings ist es schon zu zufälligen Nachzuchten gekommen. Ein Punkt weshalb der indische Glaswels so schwer zu züchten ist, ist sicher auch das die Geschlechter nicht zu unterscheiden sind.

Falls jemand gerade eine Gruppe dieser tollen Tiere Pflegt und bereit für ein paar, für die Tiere ungefährliche, Experimente ist, hätte ich einige Ideen, also meldet euch.

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  2 Antworten zu “Der indische Glaswels ( Kryptopterus bicirrhis )”

  1. hallo mike, ich habe eine gruppe mit 10 kryptopterus bicirrhis und bin inteessiert an deinen Ideen. halte sie in einem 800l becken mit garra rufas zusammen, werde aber eine Abtrennung bauen, da die doktorfische zu aufdringlich sind. darüber steht ein 200l becken mit guppies , da werde ich einmal im Monat die Nachzucht als lebendfutter den glaswelsen geben.freue mich auf deine Ideen. lg horst

    • Hallo,
      der Artikel ist schon so lange her, dass ich erstmal überlgen musste an was ich damals gedacht hatte. Bei meinen Ideen ging es dabei Hauptsächlich um Zuchtversuche, ich denke allerdings das die im Becken zusammen mit Knabberfischen ohnehin keine Chance haben, und für diese auch kaum förderlich währen. Die Idee dabei war in einem Becken, wobei da eine sehr dicht bepflanzte Ecke Pflicht währe, je mehr desto besser, und zwar an einer möglichst Ströhmungsarmen Stelle des Beckens.
      Wie du gelsesen hast nimmt man an das die Tiere zur Fortpflanzung während der Regenzeit in die Überschwemmungsgebiete wandern. Wo natürlich deutlich mehr Bewuchs ist, ich dachte daran quasie eine Regenzeit zu Simulieren, also Wasserwechsel mit sehr weichem Wasser und gleichzeitig ein absenken der Temperatur, natürlich nur im Zulässigen Maß und nicht zu plötzlich, um zu sehen ob die Tiere sich dann Fortpflanzen, wenn das klappt, währe auch eine geziehlte Zucht möglich.

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