Dez 212013
 
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Seinen Namen verdankt der Elefantenrüsselfisch, oder auch Tapirfisch dem Rüsselartigen Fortsatz am Kopf, der wirklich an einen Tapir erinnert, gerade auch durch die dunkle Farbe der Tiere. Der Elefantenrüsselfisch ist in allen Strömen Westafrikas beheimatet und lebt vor allem von Insektenlarven. Der Elefantenrüsselfisch ist übrigens dazu in der Lage eigene Elektrizität zu produzieren mit deren Hilfe er sich orientieren oder mit Artgenossen Kommunizieren kann, da der Fisch nachtaktiv ist und sehr trübe Gewässer bewohnt sieht er kaum etwas und verlässt sich für die Orientierung und den Beutefang auf sein Eklektisches Feld. Elefantenrüsselfisch leben in Gruppen zusammen und haben ein ausgeprägtes Rang und Sozialverhalten und sind offenbar in der Lage, über die Elektrizität sehr Komplex miteinander zu Kommunizieren. Der Elefantenrüsselfisch wird bis zu 30cm lang und wird in seiner Heimat auch gegessen.

Dank seines besonderen Aussehens, das manchen Aquarienfan begeistert wird der Elefantenrüsselfisch leider recht oft falsch gehalten, das fängt dabei an das er oft einzeln und in viel zu kleinen Becken gehalten wird, was dazu führt das der sehr soziale Fisch bald stirbt, das Aquarium für den Elefantenrüsselfisch sollte mindestens 200cm lang sein und mindestens 600Liter fassend, außerdem sollte man sie in Gruppen, nicht unter 5 Tieren halten. Eingerichtet wird das Aquarium mit vielen Pflanzen und trotzdem großen Freiflächen an Bodengrund, der aus weichem, feinen Sand bestehen sollte, da der Fisch ihn mit seinem „Rüssel“ durchsucht. Für jeden Fisch sollte mindestens ein Untersand in Form einer Wurzel oder einer großblättrigen Pflanze vorhanden sein. Die Temperaturen im Aquarium sollten zwischen  24-28°C liegen bei einer Härte von 5-20°dH. Bei der Beleuchtung sollte man eher Sparsam sein, so dass es für die Pflanzen reicht.

Als Futter bevorzugt der Elefantenrüsselfisch Lebendfutter das recht schnell zu Boden sinkt, wie etwa Tubifex oder rote Mückenlarven, frei schwimmendes oder an der Oberfläche treibendes Futter wird meist ignoriert, manche Tiere lassen sich auch an trocken oder Frostfutter gewöhnen, allerdings muss auch dieses am oder besser im Boden sein, der Elefantenrüsselfisch frisst recht viel, manche füttern ihn mehrfach am Tag mit kleineren Portionen, aber ich denke abends vor dem Licht aus ist die beste Zeit.

Vergesellschaften kann man den Elefantenrüsselfisch mit langsamen friedlichen Fischen die ihn nicht stören, da er nicht gut sieht werden quirlige Neugierige Fische die ihn  bedrängen sicher stress erzeugen.

Die Zucht ist im Aquarium, nach meinem Wissen, noch nicht geglückt, allerdings hat man andere Nilhechtarten schon nachgezogen indem man die Umweltbedingungen, wie zum Beispiel eine Regenzeit, simuliert hat.

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  Eine Antwort zu “Der Elefantenrüsselfisch ( Gnathonemus petersii)”

  1. It’s such a small fish, I thought it would be bigger with an elephant trunk. Fish are very interesting, they keep finding new species all the time.

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