Dez 282013
 
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Die Wandelnde Geige erinnert mit ihrem eigenwillig geformten Körper tatsächlich etwas an das Namensgebende Saiteninstrument, und wandelnder Kontrabass würde auch nicht so gut klingen. Die Männchen dieser Art werden etwa 7cm lang, die Weibchen 9-10, heimisch ist diese Gottesanbeterin von Indien über Thailand bis nach Srilanka, Java und Bangladesch, wo sie vor allem Kopfüberhängend in Sträuchern und Büschen auf ihre Beute lauert. Die Wandelnde Geige frisst alles was sie überwältigen kann, wobei man sie wegen ihres fragilen Körperbaus nicht unterschätzen sollte.

Die Wandelnde Geige ist im Terrarium sehr beliebt, zum einem ihres besonderen Aussehens wegen, aber auch weil die Wandelnde Geige innerartlich sehr verträglich ist, was eine Gruppenhaltung möglich macht. Das Terrarium für ein Weibchen sollte mindestens 30cmB x 30cmT x 40cmH sein, für eine Gruppe von 4 Tieren sollte es 50cmB x 50cmT 60cmH sein. Die Temperaturen sollten bei 30-40°C liegen, nachts nicht unter 22, bei einer Luftfeuchte von 60-70%, Jungtiere etwas feuchter aber immer ohne Staunässe. Eingerichtet werden sollte das Terrarium mit echten oder künstlichen Pflanzen und Ästen als Klettermöglichkeiten, wobei man wie immer darauf achten sollte das den Tieren, vor allem im oberen Bereich, genug Platz zum Häuten bleibt.

Gefressen wird alles Was die Futtertierzucht hergibt, aber Besonderst gerne Fluginsekten, auf Heimchen und Grillen sollte man besser verzichten, wobei man natürlich die Grösse beachten muss.

In Gruppenhaltung sollte man einfach darauf achten das die Tiere genügen zum Fressen haben, die Paarung erfolgt dann von alleine, hält man die Tiere einzeln sind sie etwa 2 Wochen nach der Adulthäutung Paarungsbereit, wie immer sollte das Weibchen unmittelbar vor der Paarung gefüttert werden um das Männchen vor dem gefressen werden zu schützen. Einige Wochen nach der Paarung wird das Weibchen Ootheken absetzen, welche man bei 30°C und hoher Luftfeuchte gehältert werden sollte. Unmittelbar nach dem Schlupf sollte Futter für die Jungtiere vorhanden sein.

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