Mrz 152014
 
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Der Grüne Baumpython macht seinem Namen alle Ehre, die adulten Tiere sind meist hellgrün gefärbt mit kleinen weißen Flecken, wobei es auch hier Unterschiede und Zuchtvarianten gibt. Die Jungtiere sind gelb, rot oder braun gefärbt, jedoch lässt sich anhand der Jungtierfärbung nicht bestimmen welche Farbe der ausgewachsene Grüne Baumpython  haben wird, die Umfärbung der Jungtiere fängt mit etwa 7-12 Monaten an, und kann von einigen Wochen bis hin zu über einem Jahr dauern. Heimisch ist der Grüne Baumpython  im Gebiet von Papua Neuguinea, die Tiere leben in den tropischen Regenwäldern dieses Gebietes. Die Tiere sind Lauerjäger die auch mal mehrere Tage an einer bestimmten Stelle auf Beute lauern, die in der Hauptsache aus kleinen Säugetieren, aber auch aus Vögeln und Insekten besteht. Während die Jungtiere in der Hauptsache Tagsüber jagen, verlagert sich die Zeit mit zunehmendem Alter auf abends und nachts.

Wie der Name schon vermuten lässt leben die 150-200cm langen Tiere vorzugsweise in Büschen und Bäumen.

 Der Grüne Baumpython  sollte einzeln in einem Terrarium von mindestens 100cmH x 80cmT x 80cmB gehalten werden. Die Temperaturen sollten tagsüber bei 24-31°C liegen und nachts etwas abfallen, jedoch nicht unter 20°C, die Luftfeuchte sollte zwischen 60-80% liegen, der beste Zeitpunkt zum sprühen oder beregnen ist der frühe Nachmittag so dass die Tiere bis zum Licht aus wieder trocken sind. Das Terrarium wird mit echten Pflanzen und Kletterästen eingerichtet, wichtig dabei sind einige Waagerechte gerade, Äste, am besten mit recht glatter Rinde die als Ruheplätze genutzt werden, außerdem einige schräge und senkrechte Kletteräste die gerne auch gewirbelt sein dürfen. Wichtig ist, hantieren im Terrarium nur Tagsüber, sollte das Tier in Lauerstellung sein, sollte man nicht hantieren da man sonst einen Angriff riskiert. Gefüttert werden die Tiere mit ihrer Größe entsprechenden Ratten oder Mäusen, wichtig, beim Kauf von Jungtieren darauf achten das diese selbstständig fressen.

 Für die Zucht setzt man das Männchen während der Hauptpaarungszeit, etwa Oktober bis Februar, mit dem Weibchen zusammen, wichtig ist dabei darauf zu achten das die Tiere harmonieren, ansonsten sollte man sie wieder trennen und es vieleicht einige Wochen später wieder versuchen. Nach einer erfolgreichen Paarung stellt das Weibchen das Fressen ein, also vorher nochmal füttern, bis zur Eiablage vergehen 40-50 Tage spätestens dann sollte eine Legebox, eine kleine Box mit Moos ausgelegt, vorhanden sein. Sobald das Weibchen die Eier abgelegt hat, es sind etwa 5-35, beginnt es damit sie aktiv zu bebrüten, man kann also ruhig versuchen das Weibchen die Eier bis zum Schlüpfen bebrüten zu lassen. Allerdings sollte man täglich prüfen ob das Gelege schlecht/faulig riecht, ist das der Fall muss es aus dem Terrarium entfernt werden und die Eier bei 29-31°C zu inkubieren, die Jungen Schlüpfen etwa nach 50-60 Tagen, die Jungen sollten auf jeden Fall einzeln gehalten werden, dafür eigenen sich gut 20cm x 20cm x20cm große Boxen, die konform dem Elterlichen Terrarium eingerichtet sind. Etwa 2 Wochen nach dem Schlupf ist der Eidotter verbraucht und die Jungen sollten sich gehäutet haben, jetzt kann man versuchen sie das erste man zu füttern.

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