Mrz 302014
 
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Für die Zucht von Artemia franciscana braucht man, unabhängig davon ob als Futtertier oder dauerhaft, entsprechendes Wasser und Temperaturen. Artemia franciscana lebt bei Temperaturen von 18-28°C ideal für die Zucht sind etwa 20-24°C. Für das entsprechende Wasser mischt man immer 25-40g Meersalz ( Meersalz oder Artemiasalz aus dem Fachhandel, Speisesalze sind wegen der Zusatzstoffe nicht geeignet!) mit je einem Liter destilliertem Wasser und lässt es dann einen Tag stehen.

 Zur Futtertierzucht von Artemia franciscana braucht man im Prinzip nur 3-4 etwa 1Liter Fassende Gefäße, eine Luftpumpe und für jedes Gefäß einen Ausströmstein, es gibt auch komplette Zuchtsets im Fachhandel zu kaufen, am besten geeignet sind Plastikflaschen, bei denen man entweder den Boden entfernt, oder zumindest ein Loch in den Boden macht. In den Deckel der Flasche wird ein Loch gemacht in das der Luftschlauch genau passt, dann wird der Luftschlauch durchgesteckt und das Ganze mit Heisskleber abgedichtet, auf den Luftschlauch kommt der Ausströmstein, dann wird die Flasche Kopfüber aufgehängt und mit Wasser befüllt, etwas zu 2/3 und die Artemiaeier werden Zugegeben und ein leichter Luftstrohm eingestellt, Vorsicht Luftblasen können Eier und Jungtiere aus dem Wasser schleudern, also vorsichtig einstellen. Danach braucht das Ganze nur noch Licht und Zeit, die Artemia franciscana schlüpfen nach etwa einem Tag, es kann im Schlimmsten Falle aber bis 2 Wochen dauern, danach kann man sie mit im Wasser aufgelöster Trockenhefe oder Algenpulver, je so viel zugeben, dass das Wasser nach einem Tag wieder klar ist, hier gibt man am ersten Tag einige Tropfen zu und wartet dann bis das Wasser wieder völlig klar ist, so kann man die benötigte Menge abschätzen. Nun kann man die benötigte Menge Artemia franciscana, immer über ein Artemiasieb entnehmen, man kann sie sogar einige Zeit so Halten wenn man sie etwas grösser verfüttern möchte, dann sollte man allerdings eher mit verschiedenen Algenpulvern oder im Handel erhältlichem Artemiafutter füttern, um die Nährstoffgehalte im grünen Bereich zu halten. Das Wasser kann für 2 Ansätze verwendet werden, sollte dann aber ersetzt werden, da sich bei dieser Art der Haltung viele Schadstoffe bilden.

Tipp: das Altwasser kann man in Glasbehältern möglichst Sonnig stellen, so werden sich in kurzer Zeit viele Algen Bilden, die ein gutes Futter für die Zucht abgeben.

 Für die dauerhafte Haltung von Artemia franciscana braucht man ein Becken von mindestens 3 besser 10Litern, etwas gewaschene Gartenerde, einen Ausströmstein, oder Topffilter und die entsprechende Menge Salzwasser, sowie immer genügend Salz und destilliertes Wasser zum nachfüllen und Wechseln. Die gewaschene Gartenerde stellen wir folgendermaßen her, wie nehmen etwas trockene Gartenerde, wichtig wirklich Erde, kein Humus oder Blumenerde, und sieben zuerst grob ab, um alle Fremdkörper zu entfernen, dann rühren wir das Ganze mit Leitungswasser auf und schütten die Schwebstoffe ab, das ganze wird so oft wiederholt bis das Wasser beim nach dem aufrühren wieder klar wird.

Der Wasserstand im Becken sollte mit einer Linie Markiert sein, so dass man, wenn er etwas gefallen ist, das verdunstete Wasser durch destilliertes ersetzen kann, außerdem sollte man alle 4-6 Wochen einen Wasserwechsel von ca. 10% machen. Sowohl beim nachfüllen von destilliertem Wasser, als auch beim Wasserwechsel sollte das Wasser langsam, am besten tropfenweise zugegeben werden.

Die gewaschene Gartenerde kommt zusammen mit dem Ausströmstein oder Topffilter ins Becken, evtl. noch ein Heizstab, dann wird das Salzwasser eingefüllt und ein leichter Luftstrom eingestellt, das Becken sollte entweder gut beleuchtet werden oder hell, ohne viel direkte Sonne stehen. Also Deko kann man Steine verwenden oder, so vorhanden auch Algen fürs Seeaquarium, man kann auch Salzwasserschnecken ins Becken geben. Danach kann man eine Messerspitze Artemiaeier ins Becken geben ins Wasser geben und wartet ab. Nach ein bis vierzehn Tagen sollte Artemia franciscana schlüpfen, die Larven sind anfangs noch sehr klein und bewegen sich eher hüpfend durchs Wasser, sie wachsen aber schnell, alternativ kann man auch einen Ansatz lebender Artemias einsetzen, wobei man, wie immer beim Umsetzen von Wirbellosen, sehr vorsichtig vorgehen sollte.

Gefüttert wird mit aufgelöster Trockenhefe oder Algenpulver, bzw. Artemiafutter, immer so viel wie an einem Tag verbraucht wird, normalerweise sollten sich nach einiger Zeit von selbst Algen bilden, so dass man immer weniger zufüttern muss, auf diese Weise kann sich mit der Zeit ein Gleichgewicht bilden, so das Algen und Artemia immer im Gleichgewicht vorhanden sind und man nur noch das Verdunstete Wasser ersetzen und von Zeit zu Zeit einen kleinen Wasserwechsel vornehmen muss. Eventuell bildet sich an der Wasseroberfläche eine Haut aus Schwebstoffen und ähnlichem, diese sollte entfernt werden, hat man Schnecken im Becken wird sie normalerweise gefressen

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