Mai 042014
 
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Der südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch kommt in Venezuela und Kolumbien vor, wo er verschiedenste Habitate besiedelt, von klaren ,langsam fliessenden Gewässern bis hin zu trüben, zugewucherten, warmen Seen. Der südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch lebt vor allem von kleinen Wirbellosen, wie etwas Insektenlarven. Die Tiere werden etwa sechs Zentimeter lang und bis zu 3 Jahre alt. Den Namen verdankt der südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch sicher seinem Farbenprächtigen äußeren, das ihn auch zu einem beliebten Aquarienfisch macht.

Leider wird der südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch im Aquarium oft falsch gehalten, was der sehr robuste Fisch auch eine Zeitlang übersteht und dann eingeht, auch sind die meisten Tiere in den Geschäften aus Asiatischen Massenzuchten, was oft ein geschwächtes Immunsystem zur Folge hat, im Zusammenspiel mit der falschen Haltung sterben diese Tiere dann oft sehr schnell. Am besten hält man den südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch paarweise, wobei man darauf achten sollte das, das Paar miteinander harmoniert, das Aquarium sollte mindestens 60cm lang sein für ein Pärchen, ab etwa 100cm kann man auch zwei Pärchen einsetzen. Das Becken sollte mit vielen Pflanzen, Wurzeln und Steinen eingerichtet sein, mit Sand als Bodengrund. Es sollten für die Tiere Zahlreiche Verstecke vorhanden sein. Der südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch bevorzugt weiches Wasser von weniger als 15°dH bei Temperaturen von 26-30°C, das Becken sollte einen leicht sauren PH Wert haben, etwa durch einen Torffilter, ausserdem sollten auch Trockene Blätter oder Erlenzäpfchen vorhanden sein. Vergesellschaftet werden kann der südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch mit größeren, Friedlichen Fischen.


Als Futter für den südamerikanische Schmettelingsbuntbarsch sollte man hochwertiges Frost und Lebendfutter nutzen, wobei man die Tiere abwechslungsreich füttern sollte, auf jeden Fall sollten Wasserflöhe und weiße Mückenlarven des Öfteren auf dem Speiseplan stehen.

Die Zucht dieses Fisches ist nicht ganz einfach, vor allem deswegen weil bei der Professionellen Zucht die Gelege entnommen und separat aufgezogen werden, das führt dazu das Tiere aus dem Handel oft kein natürliches Brutverhalten mehr haben, deshalb sollte man, wenn man züchten möchte, auf Tiere aus privater Nachzucht zurückgreifen, wo die Elterntiere die Aufzucht übernommen haben. Auch sollte man darauf achten das man ein harmonisierendes Paar hat, ein Paar das sich streitet wird zwar trotzdem Ablaichen, aber es werden kaum Junge durchkommen.

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