Mai 172014
 
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Die Siamesische Saugschmerle ist in Südostasien zuhause, sie lebt dort vor allem in schnell fließenden, Sauerstoffreichen Gewässern. Die Siamesische Saugschmerle bis zu 10 Zentimeter lang und bis zu 6 Jahre alt. Sie lebt vor allem von dem Algenaufwuchs auf Steinen, mit ihrem Saugmaul raspelt sie den Aufwuchs von den Steinen, gleichzeitig dient es dazu sie in der starken Strömung ihrer Heimatgewässer festzuhalten.

Die Siamesische Saugschmerle wird leider immer noch gerne als Algenfresser verkauft, ohne weiter über die Bedürfnisse der Tiere aufzuklären. Das führt häufig dazu das die Siamesische Saugschmerle in zu kleinen Becken unter falschen Bedingungen gehalten werden. Das Aquarium für die Siamesische Saugschmerle sollte mindestens 250 Liter fassen , die Bepflanzung sollte Dicht an den Rändern sein aber die Hauptfläche sollte genügend Schwimmraum bieten.

Der Bodengrund wird am besten mit einigen großen flachen Steinen eingerichtet, so das auch Verstecke für die Siamesische Saugschmerle entstehen, außerdem sollte ein Möglichst Starker Filter der viel Strömung erzeugt, oder eine Strömungspumpe verwendet werden, am besten bringt man am Filter einen Diffusor an um das Wasser mit viel Sauerstoff zu versorgen.


Die Temperatur im Aquarium für die Siamesische Saugschmerle sollte bei 24-28°C liegen bei einer Härte von unter 25°dH. Als Futter bietet sich jedes Futter auf Pflanzlicher Basis oder gewöhnliches Trockenfutter an, sehr dankbar ist die Siamesische Saugschmerle auch für Algensteine.

Zur Vergesellschaftung mit der Siamesische Saugschmerle bieten sich vor allem friedliche Barben oder Bärblinge an. Ihr seht also, zur reinen Algenbekämpfung sollte man sich keine Siamesische Saugschmerle sondern lieber geeignete Schnecken oder Garnelen, das erspart dem Halter viel Stress, denn schlecht gehaltene Siamesische Saugschmerle verhalten sich auffällig, und dem Tier viel Leid.

Die Zucht der Siamesische Saugschmerle ist nicht ganz einfach da sie ein Laichräuber ist, von daher sollte für die Zucht ein separates Becken eingerichtet werden und die Elterntiere direkt nach dem Ablaichen entfernt werden. Für die Jungfische sollte man auch die Strömung etwas drosseln.

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