Jul 062014
 
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Cambarellus Pattzcuarensis ist in Mexiko, in dem See Lago de patzcuraro endemisch, die Wildform der Tiere ist hell braungrau mit helleren Streifen oder Punkten, bei den orangenen CPO handelt es sich um eine Zuchtform, neben CPO gibt es noch eine sehr dunkle als Schoko bekannte Zuchtform, mittlerweile sind alle drei Variationen im Handel zu bekommen, wobei CPO dank seiner Markanten Färbung mit Abstand die beliebteste ist, und auch allgemein unter den Aquarienkrebsen einen Spitzenplatz einnimmt. In seinem natürlichen Habitat lebt Cambarellus Pattzcuarensis auf schlammigem Untergrund und lebt in der Hauptsache von pflanzlichen und tierischen Überreste, und trägt somit eine wichtige Rolle bei der Sauberhaltung seines Heimatgewässers. Die Tiere werden etwa 4-5cm lang und bis zu Zwei Jahre alt.

CPO gehören als Amerikanische Krebse zu den Überträgern der Krebspest und sollten daher keinesfalls mit Krebsen aus anderen Kontinenten vergesellschaftet werden oder gar in die Natur entlassen.

CPO sind wahre Ausbruchskünstler, deswegen sollte man unbedingt auf eine gut sitzende Aquarienabdeckung achten, ausserdem sollte man alle Öffnungen, wie zum Beispiel für den Filter oder Kabel mit Filterschwammstücken oder ähnlichem verstopft werden, da sich die Tiere ansonsten hindurch quetschen könnten.

Das Aquarium für CPO sollte mindestens 30cm lang sein, der Boden sollte mit Verstecken und Deko, wie zum Beispiel Steinen und Wurzeln und stabilen Pflanzen gut strukturiert sein, bei Temperaturen zwischen 10 und 28°C, ansonsten sind die Wasserwerte nicht so bedeutend, abgesehen davon das es nicht zu weich sein sollte, >=5°dH sollte das Minimum sein. Im Gegensatz zur Nominalform von Cambarellus Pattzcuarensis sind CPO deutlich aggressiver, auch untereinander, weswegen man sie nicht Pärchenweise sondern immer mit mehr Weibchen als Männchen und genügend Versteckmöglichkeiten halten sollte, bei einer paarweisen Haltung kommt es leicht vor, dass das Weibchen zu Tode „geliebt“ wird, deswegen mindestens 2 Weibchen auf ein Männchen. Auch trockene Blätter oder Erlenzäpfchen sollten in keinem CPO Aquarium fehlen.

Als Allesfresser können CPO mit jedem gängigen Krebsfutter, Frost oder Lebendfutter ernährt werden, ausserdem kann man den Tieren überbrühtes Gemüse und Fisch anbieten, jedoch sollte die Narung größtenteils pflanzlich sein.

CPO kann man mit größeren Friedfischen und Garnelen gut vergesellschaften, große Fische sind einfach zu groß um unter den sehr kleinen CPO zu leiden, und Garnelen sind schlicht zu schnell, ansonsten ist CPO gegenüber Mitbewohnern nicht unbedingt friedlich, bei der Vergesellschaftung mit Fischen sollte man unbedingt für genügend Versacke sorgen, da die CPO sonst, vor allem nach der Häutung ein gefundenes Fressen sind.

Die Zucht von CPO erfolgt quasi von selbst solange die Haltungsparameter stimmen, allerdings sollte man, selbst wenn man nur den Bestand halten will unbedingt für geeignete Verstecke für Jungtiere im Becken sorgen, gut eignen sich dafür zum Beispiel die kleinen Filterröhrchen aus Keramik, will man wirklich züchten sollte man tragende Weibchen einzeln setzen und nach dem entlassen der Jungen zurücksetzen.

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 Veröffentlicht von am 01:50

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