Okt 272014
 
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Der Gelbkopfgecko gehört mit seinen bis zu 10 Zentimetern Länge zu den Zwerggeckos. Seinen Namen verdankt der Gelbkopfgecko seiner Auffälligen Färbung der Männchen, die einen ockergelben Kopf haben, die Weibchen sind unauffälliger gefärbt. Der Gelbkopfgecko ist in Mittel und Südamerika, und auch in der Karibik zu finden, die meist Baumbewohnenden kleinen Echsen leben vor allem von Insekten und anderen kleinen Wirbellosen.
Gelbkopfgecko sind aufgrund ihrer auffälligen Färbung natürlich sehr beliebt, allerdings sind die Tiere auch sehr scheu, so dass man sie in einem zu unübersichtlichen Terrarium kaum sehen wird, allerdings ist ein zu spartanisch eingerichtetes Terrarium den Wohlbefinden der Tiere abträglich. Am besten nimmt man eine große, nicht allzu dicht Pflanze für den Vordergrund und richtet den Hintergrund mit ein oder Zwei großblättrigen Pflanzen und Korkröhren ein, auch die Seiten und Rückwände sollten mit Kork verkleidet werden. das Terrarium für ein Pärchen sollte mindestens 40cm Breite x 40 cm Tiefe x 60cm Höhe haben. Die Tiere sollten nur Paarweise gehalten werden.
Die Temperatur sollte tagsüber bei etwa 25-30°C betragen und nachts bis auf 20-200°C abfallen, keinesfalls unter 18°C. Die Luftfeuchte sollte durch tägliches sprühen bei 60-80% tagsüber liegen. Beim besprühen ist darauf zu achten das der Gelbkopfgecko nicht aus einem Napf trinkt sondern das Wasser von glatten Oberflächen leckt, deswegen unbedingt so sprühen das sich auf Blättern und der Scheibe ausreichend Tropfen bilden. Das Terrarium sollte gut beleuchtet sein, dabei sollte auch ein UV Anteil nicht fehlen. es sollte ausserdem pro Tier ein Wärmespot mit bis zu 35°C vorhanden sein.
Der Gelbkopfgecko kann mit jedem seiner Größe entsprechenden Lebendfutter gefüttert werden, das selbstverständlich regelmäßig mit Vitaminen und Mineralien bestäubt werden sollte.
Etwa zwei bis dreimal im Jahr legen die Weibchen bis zu zwei hartschalige Eier, dazu werden gerne Röhren oder Rindenstücke verwendet. Die Eier können, da sie nicht geklebt werden, problemlos bei 25-28°C inkubiert werden. Nach etwa 2-4 Monaten schlüpfen die Jungtiere. Die Jungtiere können wie die Adulten Tiere gehalten werden, allerdings sollte man sie beizeiten trennen, da die Tiere untereinander unverträglich sind.

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 Veröffentlicht von am 01:45

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