Nov 292014
 
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Theraphosa blondi, auch bekannt als Goliat Vogelspinne oder Riesenvogelspinne ist die größte Vogelspinne überhaupt und galt auch lange Zeit als größte Spinne der Welt bis mit Heteropoda maxima eine zweite ähnlich große Spinnenart aus der Familie der Krabbenspinnen entdeckt wurde und sie sich den Thron mit ihr Teilen musste. Diese gigantische Spinne wohnt in den Regenwäldern Südamerikas, wo der Lauerjäger, neben Insekten und anderen Wirbellosen, auch Reptilien und kleine Säugetiere erbeutet. Sie graben sehr tiefe Wohnhöhlen von denen sie sich nur wenig entfernen. Die Ureinwohner in ihrem Verbreitungsgebiet essen diese Riesenspinne sogar.

Die Weibchen von Heteropoda maxima können eine Körperlänge von bis zu 12 Zentimetern erreichen und eine Beinspannweite von 30 Zentimetern, das ist die Größe eines Pizzatellers, ausserdem können sie ein Gewicht von bis zu 170 Gramm erreichen und ein Alter von bis zu 15 Jahren, sie ist also in allen Punkten herausragend, und stellt so für manche Menschen sicher den Inbegriff des Schreckens dar, für andere wiederum ist sie ein faszinierender Pflegling, den man allerdings mit Vorsicht behandeln sollte.

Theraphosa blondi gilt leider als aggressiver Pflegling, sie beginnt sehr schnell damit zu bombardieren und kann, wenn sie sich bedroht fühlt, ein deutlich hörbares Geräusch erzeugen und im schlimmsten Fall auch zubeißen, wobei das Gift eher harmlos ist, so man nicht allergisch reagiert, allerdings hat Theraphosa blondi auch ihrer Größe entsprechende Klauen, die schmerzhafte Verletzungen hervorrufen können.

das Terrarium für Theraphosa blondi sollte mindestens 60cm lang x 60cm tief x 40cm hoch sein, der Bodengrund, der etwa 20 cm hoch eingefüllt werden sollte, kann aus Walderde oder ähnlichem Material bestehen. Zum Terrarium gehören auch ein Korkstücke und eine Trinkschale. Die Temperaturen im Terrarium sollten bei 22-26°C liegen bei einer Luftfeuchte von 80-90%.

Als Futter kann jedes der Größe entsprechende Lebendfutter verwendet werden, wobei ich hierbei anmerken möchte das Theraphosa blondi zwar in der Lage ist Mäuse zu erbeuten, ich aber das verfüttern lebender Mäuse in diesem Falle für unnötig und damit für Tierquälerei halte.

Nach der Paarung baut einen Kokon aus dem nach einiger Zeit 100-150 Spinnen schlüpfen, die jetzt schon über einen Zentimeter groß sind und sehr schnell wachsen, man sollte sie einzeln bei hoher Luftfeuchte und ihrer Größe entsprechendem Lebendfutter ( für Spiderline sind z.B. Maden gut geeignet ) aufziehen.

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 Veröffentlicht von am 01:32

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