Jan 172015
 
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Die Amanogarnele kommt in langsam fließenden Flüssen, im südlichen Zentraljapan vor, sie ist dort vor allem in der Nähe der Küste zu finden, da sie zum primitiven Fortpflanzungstyp gehört und die Larven zum Überleben Salzwasser benötigen . Die Amanogarnele ist ein Allesfresser wobei sie sich in der Hauptsache von Algen und Pflanzenresten ernährt. Die Amanogarnele kann eine Länge von bis zu fünf Zentimetern erreichen.
Die Amanogarnele hat im Aquarium vor allem als Algenfresser von sich reden gemacht, denn die Tiere fressen mit Begeisterung lästige Fadenalgen und Aufwuchs. Für eine Handvoll Tiere benötigt man mindestens ein 54 Liter Aquarium, welches mit einigen Steinen und Wurzeln als Verstecke ausgestattet werden sollte. Die Amanogarnele liebt Moosbälle und Moose die sie regelrecht abweidet, wobei sie natürlich nicht die Pflanzen, sondern den Bewuchs an Kleinstlebewesen und Microalgen frisst.
Die Amanogarnele lässt sie im Gesellschaftsaquarium gut mit friedlichen Fischen vergesellschaften, da sie gerne die Futterreste und Algen frisst, muss man die Garnelen in einem solchen Becken nicht separat füttern. Ansonsten frisst die Amanogarnele jedes Trocken und Frostfutter, allerdings sollte man, wenn sie das Aquarium Algenfrei halten möchte nicht allzu üppig füttern.
Wie schon erwähnt gehört die Amanogarnele zum Primitiven Fortpflanzungstyp, und die Larven brauchen Salzwasser, allerdings scheint der Salzgehalt bei der Amanogarnele nicht allzu wichtig zu sein, so dass man die Larven in ein Salzwasserbecken umsetzen kann und sie dann mit Liebe und Feinstfutter zu Garnelen Aufziehen kann, allerdings braucht es dazu einiges an Erfahrung und Ausdauer. Will man tatsächlich den Versuch wagen sollte man die Tiere natürlich im Artenbecken halten, denn selbst Friedfische betrachten die Winzigen Larven als Leckerbissen.

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 Veröffentlicht von am 01:40

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