Mrz 292015
 
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Jungferngeckos sind vor allem auf Inseln im indopazifischen Raum zuhause, sind aber inzwischen in tropischen Regionen der ganzen Welt zu finden, wo sie von Menschen ausgesetzt wurden, und durch ihre extreme Anpassungsfähigkeit, stabile Populationen gebildet haben.

Die bis zu neun Zentimeter langen Jungferngeckos leben vor allem auf Bäumen in Strandnähe, sind aber auch an Hauswänden als Kulturfolger zu finden. Die nachtaktiven Echsen leben vor allem von kleinen Insekten und anderen Wirbellosen. Den Namen Jungferngeckos verdanken sie der Tatsache das es nur Weibchen gibt die sich parthenogenetisch fortpflanzen, das heißt das aus unbefruchteten Eiern quasi Klone der Mutter schlüpfen, Männchen gibt es nicht.

Im Terrarium sind Jungferngeckos leicht zu halten, und gelten sowohl in der Haltung, als auch in der Nachzucht als eine der einfachsten Arten. Das Terrarium für ein Tier sollte mindestens 30cm Kantenlänge haben, für mehrere Tiere muss es deutlich größer sein da die Weibchen Reviere ausbilden. Eingerichtet werden sollte das Terrarium mit Klettermöglichkeiten und Verstecken, sowie einer Wasser und Futterschale. Die Temperaturen sollten tagsüber bei etwa 23.32°C liegen und können nachts auf Raumtemperatur abfallen. Die Luftfeuchte sollte bei 60-80% liegen.

Gefüttert werden können Jungferngeckos mit jedem ihre Größe entsprechendem Lebendfutter, das natürlich mit Vitaminen und Mineralien bestäubt sein sollte. Daneben sollte man den Tieren weiches Obst, wie Bananen oder Marmelade und ähnliches anbieten.

Die Weibchen legen im Abstand von einigen Wochen ein bis zwei Eier die im Terrarium angeklebt werden, und auch dort belassen werden können, nach ca. 60-100 Tagen schlüpfen dann die Jungtiere, welche, so die Mutter gut gefüttert wird, für den Anfang im Terrarium belassen werden können.

Es gibt einige Berichte über eine Vergesellschaftung von Jungferngeckos und Pfeilgiftfröschen, ich persönlich würde aber davon abraten, man kann sie Jedoch, so das Klima stimmt, und es einige Pflanzen zum Klettern und verstecken gibt, frei im Terrarien Zimmer halten, wo sie sich dann um geflohene Heimchen und ähnliches kümmern, natürlich müssen sie trotzdem Versorgt werden, außerdem muss das Zimmer dann Fluchtsicher gemacht werden.

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 Veröffentlicht von am 01:52

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