Feb 142016
 
Foto:Archaeodontosaurus 
Quelle:https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tropidacris_collaris_MHNTdos_vol.jpg
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Die Südamerikanische Riesenheuschrecke trägt ihren Namen zu Recht, denn mit ihren bis zu 10 Zentimetern Länge ( die Weibchen, Männchen sind etwas kleiner ) ist sie die größte Heuschrecke der Welt. Die Tiere kommen in den tropischen Regionen Südamerikas vor, wo sie in Büschen oder auf dem Boden Leben.
Aufgrund ihrer bunten Färbung und ihrer beachtlichen Größe ist die Südamerikanische Riesenheuschrecke im Terrarium sehr beliebt, außerdem ist ihre Haltung, im vergleich zu anderen tropischen Heuschecken recht einfach. Man sollte allerdings beachten das Tiere in dieser Größe und Zahl auch ein entsprechend großes Terrarium brauchen.
Aufgrund ihrer Größe, sollte ein Terrarium für die Zucht der Südamerikanische Riesenheuschrecke mindestens  50cm tief, 50cm breit und 80 cm hoch sein, der Bodengrund sollte mindestens 15 Zentimeter hoch sein, und aus einem Sand, Humus Gemisch bestehen. Die restliche Einrichtung sollte aus sollte aus verschiedenen Kletterästen bestehen, Pflanzen, außer Futter, sind aus verständlichem Grund, nicht geeignet.
Die Temperatur sollte Tagsüber bei 25-30°C liegen, kann bis 35°C gehen, nachts etwas kühler bei 20-23°C. Die Luftfeuchte sollte durch tägliches sprühen bei 60-80% liegen. Als Futter für die Südamerikanische Riesenheuschrecke eignen sich Brommbeer,  Himbeer und Eichenblätter, man kann natürlich auch andere Blätter versuchen.
Die adulten Weibchen legen Eierpakete mit 50-100 Eiern pro Stück im Bodengrund ab, die Eier brauchen bis zum Schlupf eine Zeit von etwa einem Jahr, in dieser zeit sollte der Bodengrund natürlich bei den Bedingungen für die Tiere gezeitigt werden. Man kann auch den Bodengrund etwas niedriger machen und dafür ein hohes Legegefäß aufstellen in dem geeigneter Bodengrund ist, das man dann in einem anderen Terrarium , mit geeigneten Bewohnern, inkubiert, sobald die adulten Tiere gestorben sind.
Die Südamerikanische Riesenheuschrecke eignet sich übrigens als Futtertier, wobei für Echsen und ähnliches eher die noch nicht adulten Tiere geeignet sind, allerdings sind die Tiere wegen ihrer langen Reproduktionszeit nicht zur Futtertierzucht geeignet, allerdings kann man nach dem Schlupf überzählige Tiere bedenkenlos verfüttern.

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 Veröffentlicht von am 09:40

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