Mrz 132016
 
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Der Leopard Buschfisch lebt im Kongo und seinen Zuflüssen, in Gebieten mit langsamer Strömung. Der  bis zu 15 Zentimeter lange Fisch ist ein dämmerungs und nachtaktiver Jäger, die meiste Zeit des Tages versteckt er sich. Während der Jagt verhält sich der Leopard Buschfisch wie ein Blattfisch, er imitiert ein im Wasser treibendes Blatt um nahe an seine Beute heranzukommen um sie dann in sein Schnabelartig geformtes Maul zu saugen.
Der Leopard Buschfisch frisst in seiner natürlichen Umgebung vor allem Insektenlarven, Krebstiere und kleinere Fische. Er verfügt, wie alle Labyrinthfische, auch über ein Labyrinthorgan und kann so auch Sauerstoff aus der Luft aufnehmen um in Sauerstoffarmen Gewässern zu überleben.
Für ein Pärchen sollte man Aquarium mit mindestens 200 Litern planen, die Wassertemperaturen sollten zwischen 24 und 28°C liegen bei einer Wasserhärte von 2 bis höchstens 15°dH. Wie bei allen Labyrinthfischen ist ein Aquarium mit Deckel zu empfehlen, so dass die Luft über dem Wasser nicht zu kalt ist.
Eingerichtet werden sollte das Becken für den Leopard Buschfisch, mit einigen Versteckmöglichkeiten, wie Höhlen und Wurzeln, und stellenweise dichtem Pflanzenwuchs, außerdem empfehlen sich Schwimmpflanzen um das Becken etwas abzudunkeln, so dass die Tiere öfters zu sehen sind.
Als Futter für den Leopard Buschfisch kommt jedes Handelsübliche Lebendfutter in Frage, allerdings scheint er besonders gerne Insektenlarven und Regenwürmer zu fressen. Einige Tiere konnten auch an Frostfutter gewöhnt werden. Der Leopard Buschfisch lässt sich, laut einigen Aussagen, bei festen Futterzeiten so an den Halter gewöhnen das er aus der Hand frisst.
Für die Zucht des Leopard Buschfisch braucht man natürlich zuallererst ein harmonisierendes Paar. Dieses sollte man in ein kleineres Zuchtbecken geben, in dem die Temperatur bei 28-30°C liegt, mit einer Wasserhärte unter 5°dH (Eingewöhnen nicht vergessen!). Das Männchen baut dann an der Wasseroberfläche ein Schaumnest, oft sehr klein, die Tiere betreiben keine Brutpflege, so dass die Eier ohne Probleme in ein Aufzuchtbecken gegeben werden können. Vorsicht beim Umsetzen, die Tiere haben einen Kiemenstachel. Der sich im Netz verfangen kann, es empfiehlt sich ein möglichst weitmaschiges Netz zu verwenden.
Die frisch geschlüpften Larven müssen mit kleinstem Lebendfutter aufgezogen werden, wie etwa Pantoffeltierchen, bis sie größeres Lebendfutter fressen können, nach etwa 60 tagen sollte sich das Labyrinthorgan ausgebildet haben, so dass die Tiere auch Luft aufnehmen können, ab dieser Zeit kann die Temperatur auch etwa 25°C abgesenkt werden, und die Jungfische nach und nach an normale Verhältnisse angepasst werden.

Was die Vergesellschaftung angeht, es sollte sich eigentlich von selbst verstehen das man ihn nur mit grösseren, friedlichen Fischen vergesellschaften kann, agressive oder zu neugierige Mitbewohner würden ihn zu sehr stressen und kleiner Fische, oder Garnelen, nun ja, ich sagte ja schon abwechslungsreich füttern.

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 Veröffentlicht von am 10:43

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